Läuferromantik

controlling

Kennt ihr das? Man läuft früh morgens los und sieht wie die Sonne langsam über dem See – den man gerade umrundet – aufgeht. Dabei hört man das Singen der Vögel und entspannt sich während des Trainings in der Natur. Ach wie schön!

Bei mir läuft das allerdings etwas anders ab. Ich bekomme von derlei Dingen wenig mit. Mein Problem: Ich lebe nicht nur beruflich in einer Zahlenwelt. Irgendwie kann ich auch beim Sport den Controller in mir nicht abstellen. Da werden während des Laufens permanent die Zeiten der letzten Kilometer berechnet und Durchschnittsgeschwindigkeiten ermittelt. Oder aber ich berechne meine Gesamtlaufzeit für die geplante Strecke unter der Voraussetzung, dass ich die Geschwindigkeit beibehalte. Und was wäre wenn ich jetzt meine Geschwindigkeit um 10 sec/km erhöhe? Am Wochenende werden auch gern mal die Kilometer der gesamten Woche addiert um ja nicht weniger zu laufen, als es der Trainingsplan verlangt.

Und nach dem Laufen geht es ja weiter: GPS-Daten auslesen und in die Trainingstabelle übertragen. Dann bekommt der Statistikwahnsinn neue Nahrung: Höhenmeter ermitteln. Gesamtkilometer (je Sportart) anzeigen und auswerten nach Jahr, Monat und Woche. Welche Schuhe haben wie viele km mitgemacht? Etc. etc. … Das hört nicht auf!

Aber bevor sich jetzt jemand Sorgen macht: Ich liebe es! Laufen ist für mich – trotz der Rechnerei – Entspannung pur. Und wenn es bei langen Läufen mal nichts mehr zu rechnen gibt, dann fange ich eben an, irgendetwas zu zählen. Gestern zum Beispiel bin ich in 1 Std. 58 min sieben anderen Läufern begegnet. Nordic Walker waren bei Schnee und Temperaturen um 0° keine unterwegs.

Ich wünsche Euch eine entspannte Woche.

 

 

Vom Winde verweht

Vom Winde verweht! Anders kann man die letzten Tage kaum beschreiben. Und bei diesem Wetter muss man sich schon genau überlegen, ob und wann man sich die Laufschuhe anzieht. Ich habe es jedenfalls ab Donnerstag vorgezogen nur im Hellen zu laufen. Und auch da war der Wind nicht gerade mein Freund. Aber was will ich machen. Schließlich habe ich am Montag die Nacht zum Tag gemacht, um mich um Punkt 0:00 Uhr zum Hermannslauf anzumelden. Und das mit Erfolg. Wenn man bedenkt, dass die Startplätze wieder binnen weniger Stunden vergeben waren, hat sich das Aufbleiben gelohnt. Ob ich mich darüber nun freuen soll weiß ich noch nicht. Heißt das doch, dass ich bis Ende April meinen inneren Schweinehund nicht zu oft gewinnen lassen darf. Sonst wird es wieder so ein Fiasko wir im letzten Jahr. Und das gilt es um jeden Preis zu vermeiden.

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Vor der Benteler Arena

Also nichts wie rein in die Schuhe und los. An diesem Wochenende ging es zuerst gegen die eigene Trägheit und dann gegen den Wind anzulaufen. Hat aber eigentlich ganz gut geklappt. Der große Vorteil bei derartigen Wetterlage ist es, dass kaum “Sportsfreunde mit Gehhilfen” (Nordic-Walker) unterwegs sind. Heute habe ich einen Abstecher zur Benteler-Arena mit eingebaut und ein Erinnerungsfoto mit Moritz Stoppelkamp geschossen.

 

Der Anfang ist gemacht. Jetzt heißt es ‘dranbleiben’.

Bilanz der ersten 11 Tage dieses Jahres:  4 Trainingseinheiten mit insgesamt 44,2 km.

Lange her…

Lange her, dass sich auf dieser Seite etwas getan hat. Aber damit soll jetzt Schluss sein.

Es geht mir immer wieder so, dass ich Freunde und Bekannte einfach zu selten treffe und daher nicht immer auf dem Laufenden sein kann. Und da ja auch mein Leben nicht unbedingt geradlinig und konstant verläuft, werde ich an dieser Stelle in unregelmäßigen Abständen mal etwas von mir hören lassen.

Außerdem hat mich meine sportliche Bilanz für das Jahr 2014 regelrecht deprimiert. Darum werde ich auch zu diesem Thema an dieser Stelle hin und wieder mal etwas berichten. Dann könnt ihr mich alle mal ordentlich ‘anschieben’, wenn ich wieder zu faul werde. Ich zähl auf Euch ;-)

Also dann…bis bald